Obwohl ich schon seit 11 Tagen im verregneten Laos stecke, will ich nun endlich meinen kleinen Bericht über Kambodscha auf den Weg bringen ;-).
Am 8.6. habe ich mich mit 2 neuseeländischen Rentnerehepaaren auf sehr abenteuerliche Weise über die Grenze in Südvietnam geschlagen. Die erste Station war Kampot – ein kleines, idyllisches und sehr authentisches Städtchen im Südosten des Landes. Hier unternahm ich einen Ausflug in den Nationalpark, der vor kurzem von einem Chinesen für 100 Millionen USD erworben wurde, um nun hier ein Kasino zu errichten. Was für ein Frevel in einem Nationalpark, aber das ist eben auch asiatische Kultur… Der Ausblick vom höchsten Berg des Nationalparks mit der Ruine des ehemaligen Hotels aus französischen Besatzerzeiten hatte es mir ganz besonders angetan.
Die darauffolgenden Tage ging es zum Ausspannen auf eine kleine Insel vor Sihanouk Ville… die Bambushütten waren super einfach, der Strand wunderschön und die Angestellten wie Mehrzahl der Gäste dauerbekifft… nachdem uns dann noch die Ratten nachts besuchen kamen, war die Abreise schnell arrangiert ;-).
Nun ging es noch 2 Tage nach Battambang und von dort auf dem sogenannten Bambuszug in ein kleines Dörfchen, wo mich 3 kleine Mädels liebevoll umsorgten und stolz ihre Häuser zeigten. Das war eine echt lokale Erfahrung ;-). Der Zug besteht aus einer Schiene und 2 Achsen, auf denen eine Bambusplattform liegt. Schnell ein Motor angeschlossen und schon braust das Gefährt mit lebensgefährlicher Geschwindigkeit dahin…
Ganz liebe Grüße,
Eure Urlaubs-Steph
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